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Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine Perücke?
Bei einer ärztlichen Verordnung beteiligen sich die gesetzlichen Kassen. Wir rechnen direkt mit ihnen ab.
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Bei einer ärztlichen Verordnung beteiligen sich die gesetzlichen Kassen. Wir rechnen direkt mit ihnen ab.
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Das Rezept stellt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt aus, meist die Onkologie, eine Hautarztpraxis oder die Hausarztpraxis.

Auf das Rezept gehören die Diagnose, die Bezeichnung Perücke oder Haarersatz sowie Datum, Stempel und Unterschrift der Praxis.

Ein Rezept für Haarersatz gilt nur begrenzt, üblich sind rund vier Wochen ab dem Ausstellungsdatum.

Die Kasse zahlt einen Festbetrag, seine Höhe hängt von Ihrer Kasse, der Diagnose und der Art der Versorgung ab.

Für Erwachsene gilt die gesetzliche Zuzahlung von höchstens 10 Euro, unter 18 Jahren entfällt sie.

Liegt Ihr Wunschmodell über dem Festbetrag, zahlen Sie die Differenz selbst, die Summe erfahren Sie vor der Bestellung.

Wir erstellen den Kostenvoranschlag, reichen ihn mit Ihrem Rezept ein und rechnen nach der Zusage direkt mit Ihrer Kasse ab.

Die Kasse muss innerhalb einer gesetzlichen Frist entscheiden, in der Regel drei Wochen, mit Medizinischem Dienst fünf.

Sie können innerhalb eines Monats schriftlich Widerspruch einlegen, oft fehlt nur eine Angabe oder eine Begründung.

Nach Ablauf der vorgesehenen Versorgungsdauer ist mit einem neuen Rezept eine neue Perücke möglich.

Es gibt eine jährliche Belastungsgrenze, ist sie erreicht, stellt Ihre Kasse auf Antrag eine Befreiung aus.

Privatversicherte und Beihilfeberechtigte reichen die Rechnung selbst ein, die Erstattung richtet sich nach Tarif und Beihilfevorschrift.

Im ersten Termin beraten wir, wählen gemeinsam aus und messen Ihren Kopf aus, die fertige Perücke bekommen Sie im zweiten Termin.

Am besten vor dem Haarausfall. Warum das hilft und was geht, wenn er schon begonnen hat.

Planen Sie für die Beratung rund eine Stunde ein, der zweite Termin für die Anpassung ist meist kürzer.

Die Beratung läuft in einem eigenen Raum, getrennt vom Friseursalon, und immer nur mit Ihnen.

Sie dürfen jemanden mitbringen, Sie können aber auch allein kommen, beides ist gut.

Rezept, Versichertenkarte und ein Foto mit Ihrer bisherigen Frisur reichen völlig aus.

Die Beratung ist für Sie kostenlos und unverbindlich, Sie müssen sich an dem Tag zu nichts entscheiden.

Wenn Sie nicht ins Studio kommen können, rufen Sie an, dann besprechen wir, was sich einrichten lässt.

Am besten vor Beginn der Chemotherapie, solange Ihr eigenes Haar noch da ist, später ist es aber nicht zu spät.

Beide sehen natürlich aus. Der Unterschied liegt in Pflege und Styling, nicht im Aussehen.

Bei guter Anpassung fällt eine Perücke im Alltag nicht auf, entscheidend sind Haaransatz, Sitz und ein Schnitt, der zu Ihrem Gesicht passt.

Meist ja, am besten gelingt es, solange wir Ihre Farbe und Ihren Schnitt noch sehen oder Fotos aus den letzten Monaten vorliegen.

Wir messen Ihren Kopf beim ersten Termin aus, die Feinanpassung an Schläfen und Nacken machen wir bei der Anprobe.

Fotos aus den letzten Monaten, eine aufgehobene Strähne und Ihr Hautton führen uns sehr nah an Ihre frühere Farbe heran.

Ein Pony ist der einfachste Weg zu einem unauffälligen Ansatz, eine feine Tüllkante oder ein Filmansatz erlaubt auch die freie Stirn.

Drei Bauweisen der Montur, die bestimmen, wie natürlich der Scheitel wirkt, wie leicht die Perücke ist und wie frei Sie das Haar tragen können.

Geschnitten wird jede Perücke bei uns im Haus, färben lässt sich nur Echthaar, und das gehört in fachliche Hände.

Für die meisten reicht eine gut angepasste Perücke, eine zweite ist bequem, wenn Sie täglich tragen oder gern wechseln.

Dann suchen wir weiter, wir haben keine Lagerware und bestellen für Sie neu, sagen Sie es bitte offen im Termin.

Zwei Termine: Beratung mit Ausmessen, dann nach zwei bis drei Werktagen Anprobe, Anpassung und Mitnahme am selben Tag.

Verstellbare Bänder, flexible Monturen und eine angepasste Passform sorgen für sicheren Halt.

Eine verbreitete Sorge vor dem ersten Termin. Moderne Modelle sind leicht und atmungsaktiv.

Ja. Eine gut angepasste Perücke begleitet Sie durch Arbeit, Einkauf und Freizeit.

Ja, für Spazieren, Radfahren, Yoga und Training reicht der normale Halt, bei starkem Schwitzen hilft eine dünne Unterziehhaube.

Möglich, aber es kostet Haltbarkeit, nachts gehört die Perücke auf den Ständer, für den Kopf gibt es weiche Schlafhauben.

Eine angepasste Perücke hält auch bei Wind und Regen, sie fliegt nicht weg, nach Nässe lassen Sie sie an der Luft trocknen.

Duschen und Sauna besser ohne, zum Schwimmen eignen sich eine ältere Perücke oder eine Badehaube, Chlor und Salz danach ausspülen.

Sie müssen niemandem etwas erklären, weder den Kolleginnen noch der Firma, und dürfen jederzeit anders entscheiden.

Leichtes Kribbeln in den ersten Tagen berichten viele, Druck dagegen ist eine Frage des Sitzes und lässt sich bei uns nachstellen.

Ja, beides geht, stellen Sie den Helm etwas weiter ein und lockern Sie das Haar danach kurz mit den Fingern auf.

Eine sitzende Perücke verrutscht bei einer Umarmung nicht, ob sie bei Nähe zu Hause aufbleibt, entscheiden Sie.

Richtwert bei täglichem Tragen: Echthaar alle ein bis zwei Wochen, Kunsthaar alle drei bis vier Wochen, kühl und ohne Rubbeln.

Erfahrungswerte bei täglichem Tragen: Kunsthaar etwa sechs bis zwölf Monate, Echthaar deutlich länger, die Pflege macht den Unterschied.

Zu Hause auf den Perückenständer, unterwegs locker in ein Tuch oder eine formstabile Dose, nie luftdicht und nie in die Sonne.

Vier Dinge reichen: Zweithaar-Shampoo, eine passende Pflege, eine Bürste mit weiten Zinken oder ein Perückenkamm und ein Ständer.

Kunsthaar verträgt keine Hitze und nimmt dauerhaft Schaden, Echthaar dürfen Sie stylen, aber sparsam und mit Hitzeschutz.

Angepasst und zugeschnitten wird bei uns im Haus, für spätere Wäsche, Nachschnitt oder Reparatur fragen Sie bitte telefonisch nach.

Meist stecken Reibung, Hitze oder Produktreste dahinter, oft hilft eine gründliche Wäsche mit Pflege, sonst kommen Sie damit zu uns.

In vielen Fällen ja. Wie schnell und in welcher Struktur, sagt Ihnen Ihr Behandlungsteam.

Nein. Das Tragen eines Zweithaars hat keinen Einfluss auf das natürliche Haarwachstum.

Selten und lauwarm waschen, mildes Shampoo, weiche Bürste, und die unbedeckte Kopfhaut vor Sonne schützen.

Es gibt keine Vorschrift, viele empfinden kurzes Haar oder eine Rasur als leichter, weil der Ausfall dann weniger sichtbar ist.

Beide können ausfallen, meist später als das Kopfhaar, und wachsen nach Abschluss der Behandlung in der Regel wieder nach.

Tücher, Turbane, Mützen und Caps sind leicht und schnell angelegt, decken aber weniger ab als eine Perücke.

Manche Kassen bezuschussen eine Kopfbedeckung, in der Regel aber entweder die Perücke oder die Alternative.

Viele tragen die Perücke unterwegs und ein Tuch oder eine Mütze zu Hause, beides ergänzt sich gut.

Auch bei Antihormontherapie, erblichem Haarausfall oder Alopecia areata ist eine Verordnung möglich, die Einstufung unterscheidet sich.

Gesetzliche Kassen übernehmen Haarersatz bei Männern in der Regel nicht, Ausnahmen sind selten und brauchen eine ärztliche Begründung.

Kinder und Jugendliche haben unabhängig vom Geschlecht Anspruch und sind bis zum 18. Geburtstag von der Zuzahlung befreit.

Praktisch helfen und fragen statt beruhigen, die Entscheidung über Farbe, Länge und Modell bleibt bei ihr.

Sie finden uns in der Lampertheimer Str. 10 in Viernheim, neben dem Friseursalon der Familie in Nummer 8.

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